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Beschäftigungsverpflichtung

Ausgleichsabgabe

Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt sind gesetzlich verpflichtet, mindestens fünf Prozent schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Ein Unternehmen, dass diese Quote nicht erfüllt, muss eine Ausgleichsabgabe an das Integrationsamt zahlen. Diese ist umso niedriger, je mehr behinderte Menschen im Unternehmen tätig sind.

Sonderregelungen

Jeder Auszubildende mit Behinderung wird auf zwei Pflichtplätze angerechnet. Die doppelte Anrechnung gilt nicht nur während der Ausbildung, sondern auch noch im ersten Beschäftigungsjahr nach Abschluss der Ausbildung.

Haben Behindertenwerkstätte für den Betrieb Aufträge erledigt, kann die Hälfte des Rechnungsbetrages, der auf die Arbeitsleistung dieser entfällt, von der Ausgleichsabgabe abgezogen werden.

Berechnung der Pflichtarbeitsplätze

Berechnung der Pflichtarbeitsplätze

Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen x 5% = Anzahl der zu beschäftigen Schwerbehinderten

Nach § 154 SGB IX und § 157 SGB IX müssen die bei der Berechnung sich ergebende Bruchteile von 0,5 und mehr aufgerundet werden, bei Arbeitgebern mit jahresdurchschnittlich weniger als 60 Arbeitsplätzen wird aber abgerundet.

Beispiele:

Zahl der Arbeitsplätze (jahresdurchschnittlich)

Pflichtarbeitsplätze (je Monat)

1 bis 19

0

20 bis 39

1

40 bis 59

2

60 bis 69

3

70 bis 89

4

90 bis 109

5

110 bis 129

6

...

...

Facility Management

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