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Praktikum & Probebeschäftigung

Praktikum und Probebeschäftigung

Die Probezeit dient dem Unternehmen und dem behinderten Praktikanten dazu, sicherzustellen, dass die Praktikumsstelle für die Person geeignet ist und dass die Person die Anforderungen der Stelle erfüllen kann.

Für das Unternehmen ist es wichtig, die Leistungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des Einzelnen zu überprüfen und sicherzustellen, dass er gut ins Team passt. Es besteht die Möglichkeit, Anpassungen am Arbeitsplatz vorzunehmen und die Unterstützung für die Person bei Bedarf anzupassen.

Für den behinderten Praktikanten ist es wichtig, die Arbeitsbedingungen und die Anforderungen der Praktikumsstelle kennenzulernen. Dies gibt ihm die Gelegenheit, sich an die neue Umgebung und Aufgaben zu gewöhnen und sicherzustellen, dass die Praktikumsstelle für ihn geeignet ist.

Zusammenkunft ist ein Anfang, Teamarbeit der Erfolg.

Praktikum

Durch ein Praktikum können sowohl der Praktikant als auch der Arbeitgeber erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit sammeln und dann besser entscheiden, ob die Zusammenarbeit für beide Seiten geeignet ist.

Der Praktikant übernimmt für maximal 4 Wochen bestimmte Aufgaben kostenlos, weshalb dem Unternehmen keine Kosten entstehen.

Probebeschäftigung

Ein Probearbeitsverhältnis erleichtert den Einstieg oder die Rückkehr in den Beruf: Während dieser Zeit können alle Beteiligten die Zusammenarbeit ausprobieren und anschließend entscheiden, ob eine weitere Anstellung sinnvoll ist. Die Arbeitsagentur übernimmt die Personalkosten für ein vorübergehendes Probearbeitsverhältnis für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen für bis zu drei Monaten.

Gefärdungsbeurteilung

Bevor ein Mitarbeiter eingestellt werden kann, ist eine Risikobewertung erforderlich, um den Mitarbeiter vor möglichen Gefahren während seiner Beschäftigung zu schützen und somit die Arbeitssicherheit zu gewährleisten.

Es gibt einige Dinge, die bei der Vergabe eines Praktikums für eine behinderte Person zu beachten sind:

  • Es ist wichtig, das Unternehmen und die Praktikumsstelle gründlich auf ihre Barrierefreiheit zu prüfen, um sicherzustellen, dass die Person mit ihrer Behinderung arbeiten kann.

  • Es sollten Anpassungen am Arbeitsplatz vorgenommen werden, um die Person in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dies kann beispielsweise durch die Verwendung spezieller Software oder Hardware erreicht werden.

  • Es ist wichtig, dass die Person und das Unternehmen offen miteinander kommunizieren, um eventuelle Probleme oder Herausforderungen schnell zu lösen.

  • Es ist auch wichtig, dass das Unternehmen Sensibilität und Unterstützung für die besonderen Bedürfnisse der Person zeigt.

Individuelle Lösungen

Es ist auch zu beachten, dass jede Person und jede Behinderung unterschiedlich ist und es daher unterschiedliche Anforderungen geben kann. Es ist wichtig, flexibel zu sein und individuelle Lösungen zu finden.

Der erste Praktikumstag

Der erste Praktikumstag einer behinderten Person kann sowohl erwartungsvoll als auch besorgniserregend sein. Sie hat sich vielleicht auf diesen Tag vorbereitet und sich gefragt, wie es sein wird, in einer unbekannten Umgebung zu arbeiten.

Bei ihrer frühzeitigen Ankunft im Unternehmen wird sie von einem Unternehmensvertreter begrüßt. Dieser stellt sich vor und führt die Person durch die Räumlichkeiten des Unternehmens. Danach wird sie zu ihrem Arbeitsplatz geführt, der entsprechend angepasst wurde. Hier erhält sie alle notwendigen Werkzeuge und Geräte, die sie für ihre Arbeit benötigt.

Die Praktikantin lernt ihre Kollegen kennen und wird auch ihrem Manager vorgestellt, der sie über ihre Aufgaben und Ziele informiert. Der Empfang vom Manager und den Kollegen ist herzlich und einbeziehend, ohne Vorbehalte gegenüber der Behinderung der Person.

Als die Person mit ihren Aufgaben beginnt, stellt sie fest, dass sie diese erfolgreich bewältigen kann. Sie fühlt sich anerkannt und wertgeschätzt und freut sich darauf, mehr über das Unternehmen und die Branche zu erfahren.

Zusammenfassend war der erste Praktikumstag für die Person ein konstruktives und positives Erlebnis. Das Unternehmen hat sorgfältig auf die Bedürfnisse der Person eingegangen und dafür gesorgt, dass sie sich wohl und integriert fühlte.

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